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Tarifrunde CineStar

Tarifrunde CineStar

Unzureichendes Arbeitgeberangebot in der dritten Verhandlungsrunde. Geringe Entgeltsteigerungen - wenig sonstiges Entgegenkommen.

Am 13. Januar 2017 fand die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der CineStar-Kinos statt. Zu dieser Verhandlungsrunde legte der Arbeitgeber erstmalig ein Angebot vor. Leider war dies für die Tarifkommission sehr enttäuschend. Die Entgelte sollen demnach über eine Laufzeit von drei Jahren nur um 5,08 Prozent im Mittelwert über alle Berufsgruppen und Berufsjahresstufen steigen. Zusätzlich sollen die fünf Kategorien weiter bestehen bleiben, wobei die Entgelte in den Kategorien III und IV exakt gleich sind – also faktisch eine Kategorie abgeschafft wird. Die weiteren ver.di-Forderungen wurden ebenfalls überwiegend abgelehnt. Zusätzlicher Sprengstoff für die Verhandlungen waren die im Vorfeld bekannt gewordenen aktiven Streikvorbereitungen des Arbeitgebers. Beispielsweise wurde zur Streikabwehr den Beschäftigten in vielen Standorten eine Streikbruchprämie angeboten.

Nachdem die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden nur die ver.di-Forderungen kritisierten und als nicht finanzierbar bezeichneten, legten sie zu dieser Verhandlungsrunde erstmalig ein eigenes Angebot vor. Dies ist allerdings von den ver.di-Forderungen noch so weit entfernt, dass eine Einigung in dieser Verhandlungsrunde unmöglich war.

Das vollständige Tarifinfo Nummer 3 kann hier als PDF heruntergeladen werden: